Klima & Verkehr

Ein Drittel unseres Co2-Ausstoßes stammt aus dem Verkehr, die HVV-Tickets sind viel zu teuer für junge Menschen und der Hafen braucht Ökostrom, damit Wirtschaftskraft nicht die Umwelt schädigt.

Für all das habe ich Lösungsansätze. Welche? Scroll runter!

Klimaschutz geht nur sozial

Das Klima geht uns alle an. Nachdem wir im vergangenen Jahr viel diskutiert haben, ist es nun Zeit zu handeln. Dabei ist es mein Ziel, dass Hamburg klimaneutral wird! Für mich und uns als SPD ist dabei jedoch klar: Klimaschutz geht nur sozial! Wer gar nicht die finanzielle Freiheit hat, sich im Supermarkt für klimafreundliche Produkte zu entscheiden, darf nicht auch noch dafür bestraft 

 werden. Wir wollen daher jene zur Verantwortung  ziehen, die allen Studien nach für den Großteil des CO2-Austoßes verantwortlich sind: Und das sind eben nicht die unteren 10% der Einkommensschere - das ist die obere Spitze. Deshalb sind reine Verteuerungen nicht die Lösung, sondern treffen nur die Falschen besonders hart.

 

Klimaschutz möchte ich nicht als lästige Aufgabe verstehen, sondern als eine Chance, um unser System sozialer und nachhaltiger zu gestalten. Wirtschaft und Industrie sind nicht grundsätzlich unsere Gegner im Kampf für den Klimaschutz, sondern können unsere Partner sein. Unter Beweis stellen können wir dies beim Thema Wasserstoff. Wasserstoff hat das Potential, der klimaneutrale Kraftstoff der Zukunft zu sein: Um z.B. die Windenergie aus Norddeutschland besser speichern zu können und sauberere, ökologisch einwandfreie Energie zu generieren, wollen wir die weltweit größte Wasserstoff-Elektrolyseanlage bauen. 

 

Ausbauoffensive für Bus & Bahn

Untrennbar mit dem Klimaschutz verbunden ist das Thema Mobilität. Ein Drittel des Hamburger

CO2-Austoßes stammt nämlich aus dem Verkehr. Dieses Thema beinhaltet jedoch auch eine eigenständige soziale Frage, denn Mobilität – unabhängig vom Stadtteil, vom Einkommen oder der körperlichen Verfassung -  ist fester Bestandteil des sozialdemokratischen Versprechens von gesellschaftlicher Teilhabe. Hierbei wollen wir neben dem Fahrrad - durch Ausbau von Fahrradstraßen - vor allem auf den öffentlichen Nahverkehr setzen. Bus und Bahn müssen für alle gut erreichbar und bezahlbar sein. Reine Debatten über PKW-Verbote helfen nicht, wenn die Menschen aus den Randbezirken dann nicht mehr von A nach B kommen.Deswegen wollen wir 600 neue Haltestellen bauen, 750 neue umweltfreundliche Busse kaufen und mit der S4, dem Ausbau der U4 und der U5 die Randbezirke noch besser anbinden. Die Taktung wird so ausgebaut, dass Fahrpläne auswendig lernen überflüssig wird. Untereinander werden wir die Stadtteile, insbesondere in den äußeren Bezirken, mit elektrischen Expressbussen verknüpfen, wobei wir langfristig auf Wasserstoff umsteigen wollen. Das entlastet den Hauptbahnhof, verkürzt die Fahrzeiten und macht die Fahrten kürzer und angenehmer.

Bezahlbarer ÖPNV, damit jede*r teilhaben kann

Damit auch alle an dieser Angebots-Offensive teilhaben können, werde ich mich für ein kostenloses Schüler*innen-Ticket und ein 365€- Azubi-Ticket einsetzen. Auch muss es ein Sozialticket für Menschen ohne oder mit geringem Einkommen geben.Mit diesem Maßnahmenbündel erfüllen wir nicht nur unser gesellschaftliches Versprechen von Mobilität, sondern leisten auch gleichzeitig einen riesigen Beitrag zum Klimaschutz.