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Was ich in Hamburg ändern will, was die SPD so fordert und wie viele Themen miteinander zusammenhängen, findest du unten. Sollte dein Lieblingsthema nicht dabei sein, dann schreib mir einfach und wir besprechen das Thema deiner Wahl!

Wohnen in Hamburg

Hamburg wächst. Aussichtsreiche Perspektiven, gute Jobs aufgrund der wachsenden Wirtschaft sowie kostenlose Kitas und Unis ziehen jährlich 30.000 Menschen nach Hamburg. Um zu verhindern, dass dieser stete Zuzug von Menschen zu einem Verdrängungskampf auf Kosten der finanziell Schwächeren führt, müssen wir mehr Wohnraum in Hamburg schaffen. Nachdem die schwarz-grüne Regierung den Wohnungsbau fast eingestellt hat, hat die SPD deshalb seit 2011 über 96.000 Wohnungsbaugenehmigungen erteilt.

 

Damit Hamburg jedoch nicht komplett zugebaut wird und so, für die Lebensqualität wichtige, Grünflächen verloren gehen, wollen wir ökologisch bauen. Das bedeutet, dass wir bereits versiegelte Flächen beim Bau vorziehen. Zudem wurde an vielen gut angebunden Plätzen entlang Hamburgs Hauptverkehrsadern nur einstöckig gebaut. Dort können wir weiter aufstocken. So schaffen wir mehr Wohnraum durch strategische Verdichtung, ohne dabei unnötig Grünflächen zu zerstören.

 

Zugleich müssen wir darauf achten, dass der neu geschaffene Wohnraum bezahlbar ist. Deshalb wollen wir, dass 40% der Neubauten in Hamburg öffentlich geförderter Wohnraum werden, sodass sich alle das Wohnen bei uns leisten können. Bisher haben wir diese Auflagen für ein Drittel des Neubaus durchgesetzt und das hat gut funktioniert – nun werden wir den Anteil der Sozialwohnungen weiter steigern. Doch gerade für mittlere Einkommen gab es bisher keine optimale Lösung – das ändern wir nun! Damit Menschen, die keinen Anspruch auf eine Sozialwohnung, aber dennoch nicht genug Geld für die hohen Mieten haben, nicht wegziehen müssen, wollen wir über die SAGA noch mehr 8€-Wohnungen bauen. Zudem werden wir eine Azubi- und Studierendenwohnheimoffensive starten, damit Hamburg auch jungen Menschen eine Perspektive bieten kann.

 

Viele ältere Hamburgerinnen und Hamburger leben oft in großen Wohnungen aus der Zeit mit ihren Kindern, die sie nun gar nicht mehr komplett nutzen. Viele wollen dann lieber eine kleinere, einfacher zu pflegende Wohnung, die aber nicht teurer als die bisherige sein sollte. Währenddessen suchen viele wachsende Familien größere Wohnungen. Um diese Interessen zueinander zu führen, möchten wir eine öffentliche Wohnungstauschplattform einführen, auf welcher man einfach seine Wohnung tauschen kann und dann alle Beteiligten ein passendes Zuhause finden.

Aufstieg durch Bildung
- damit jedes Kind es schaffen kann

Hamburgs Familien sind sehr unterschiedlich:

Egal ob Einkommen der Eltern, formale Bildungsabschlüsse, Muttersprachen, Kulturen und Religionen – diese Vielfalt macht Hamburg besonders. Das alles darf aber keine Rolle spielen, wenn es um die Zukunftschancen unserer Jugend geht!

Nachdem wir in den letzten Jahren Bildung bezahlbar machten - indem wir Kita- und Studiengebühren sowie das Büchergeld an Schulen abgeschafft haben -,
geht es jetzt erst richtig los!
40 neue Schulen, mehr Sprachförderung in Kitas, 40% mehr Referendariatsplätze an Schulen, kostenloses Schulessen und digitalisierte Klassenzimmer. 

Mit 50.000 neuen Laptops, Tablets und vielen IT-Geräten werden dann auch jene Schülerinnen und Schüler fit für die digitale Zukunft,  deren Eltern sich solche Geräte nicht leisten können.


Und wenn sich Jugendliche nicht sicher sind, ob sie studieren sollen oder doch lieber eine Ausbildung anfangen wollen, dann schaffen wir mit der „Beruflichen Hochschule Hamburg“ eine Kombination aus beidem, so dass man sich auch noch später entscheiden kann, wohin die Reise gehen soll.

Klimaschutz & Mobilität sozial gestalten

Das Klima geht uns alle an. Nachdem wir im vergangenen Jahr viel diskutiert haben, ist es nun Zeit zu handeln. Dabei ist es mein Ziel, dass Hamburg klimaneutral wird! Für mich und uns als SPD ist dabei jedoch klar: Klimaschutz geht nur sozial! Wer gar nicht die finanzielle Freiheit hat, sich im Supermarkt für klimafreundliche Produkte zu entscheiden, darf nicht auch noch dafür bestraft werden. Wir wollen daher jene zur Verantwortung  ziehen, die allen Studien nach für den Großteil des CO2-Austoßes verantwortlich sind: Und das sind eben nicht die unteren 10% der Einkommensschere - das ist die obere Spitze. Deshalb sind reine Verteuerungen nicht die Lösung, sondern treffen nur die Falschen besonders hart.
 
Klimaschutz möchte ich nicht als lästige Aufgabe verstehen, sondern als eine Chance, um unser System sozialer und nachhaltiger zu gestalten. Wirtschaft und Industrie sind nicht grundsätzlich unsere Gegner im Kampf für den Klimaschutz, sondern können unsere Partner sein. Unter Beweis stellen können wir dies beim Thema Wasserstoff. Wasserstoff hat das Potential, der klimaneutrale Kraftstoff der Zukunft zu sein: Um z.B. die Windenergie aus Norddeutschland besser speichern zu können und sauberere, ökologisch einwandfreie Energie zu generieren, wollen wir die weltweit größten Wasserstoff-Elektrolyseanlage bauen. 
 
Untrennbar mit dem Klimaschutz verbunden ist das Thema Mobilität. Ein Drittel des Hamburger CO2-Austoßes stammt nämlich aus dem Verkehr. Dieses Thema beinhaltet jedoch auch eine eigenständige soziale Frage, denn Mobilität – unabhängig vom Stadtteil, vom Einkommen oder der körperlichen Verfassung -  ist fester Bestandteil des sozialdemokratischen Versprechens von gesellschaftlicher Teilhabe. Hierbei wollen wir neben dem Fahrrad - durch Ausbau von Fahrradstraßen - vor allem auf den öffentlichen Nahverkehr setzen. Bus und Bahn müssen für alle gut erreichbar und bezahlbar sein. Reine Debatten über PKW-Verbote helfen nicht, wenn die Menschen aus den Randbezirken dann nicht mehr von A nach B kommen.Deswegen wollen wir 600 neue Haltestellen bauen, 750 neue umweltfreundliche Busse kaufen und mit der S4, dem Ausbau der U4 und der U5 die Randbezirke noch besser anbinden. Die Taktung wird so ausgebaut, dass Fahrpläne auswendig lernen überflüssig wird. Untereinander werden wir die Stadtteile, insbesondere in den äußeren Bezirken, mit elektrischen Expressbussen verknüpfen, wobei wir langfristig auf Wasserstoff umsteigen wollen. Das entlastet den Hauptbahnhof, verkürzt die Fahrzeiten und macht die Fahrten kürzer und angenehmer.
 
Damit auch alle an dieser Angebots-Offensive teilhaben können, werde ich mich für ein kostenloses Schüler*innen-Ticket und ein 365€- Azubi-Ticket einsetzen. Auch muss es ein Sozialticket für Menschen ohne oder mit geringem Einkommen geben.Mit diesem Maßnahmenbündel erfüllen wir nicht nur unser gesellschaftliches Versprechen von Mobilität, sondern leisten auch gleichzeitig einen riesigen Beitrag zum Klimaschutz.

Eine Stadt für Familien

Hamburg ist ein Ort, an dem viele Lebensentwürfe und Familienplanungen aufeinandertreffen. Mein Ziel ist es, Hamburg für alle zur lebenswertesten und 

 familienfreundlichsten Stadt Deutschlands zu machen.

Denn neben unseren Freundeskreisen, den Vereinen und Communities, in denen wir uns engagieren, sind unsere Familien regelmäßig der Anker unseres Zusammenlebens. Wir als SPD wollen die Familien  bei jedem Schritt unterstützen. Deshalb wollen wir vor allem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter fördern. Die erste Hürde haben wir mit der Abschaffung der Kitagebühren genommen. Um aber wirklich jedem Kind einen Kitaplatz zu ermöglichen, wollen wir in den nächsten fünf Jahren 5.000 weitere Kitaplätze schaffen. 

Damit die Unterstützung mit Beginn der Schulzeit nicht verloren geht, werden wir 40 weitere Schulen bauen und das Schulessen langfristig kostenlos anbieten. Zudem wollen wir ein kostenloses HVV-Ticket für Schülerinnen und Schüler, sowie ein 365€-Ticket für FSJler und Azubis einführen.

 

Dies entlastet Familien nicht nur, sondern ist auch ein Beitrag zum Klimaschutz. Dass wir dabei nicht nur junge Familien, sondern auch unsere älteren Mitmenschen im Blick haben, ist mir besonders wichtig. Ja, ich bin zwar Vorsitzender eines Jugendverbandes und selbst erst 24 Jahre alt - doch wenn ich merke, wie viele schöne öffentliche Orte meine Großeltern nicht erreichen können, weil sie nicht barrierefrei sind, dann kann ich das nicht so hinnehmen: Auch ältere Menschen haben ein Recht auf gesellschaftliche Teilhabe! 

 

Deshalb müssen wir all unsere Bushaltestellen und Bahnhöfe danach ausrichten, bei Straßensanierungen auf abgesenkte Bordsteine achten und auch bei Kopfsteinstraßen ebene Übergänge schaffen. Dies kommt nicht nur älteren Menschen zu Gute, sondern entspricht auch unseren Vorstellungen einer inklusiven Stadt für körperlich behinderte Menschen und hilft jungen Eltern, die mit einem Kinderwagen unterwegs sind. Ich will mich auch vermehrt für Orte einsetzen, an denen die Generationen zusammenkommen. Dazu zählen Generationenspielplätze mit Bewegungs-angeboten für alle Altersklassen oder etwa Mehrgenerationenwohnhäuser.

Wir alle sind Hamburg

Als Hafen- und Handelsstadt hat Zuwanderung eine lange Tradition in Hamburg. Das ist einer der Gründe, die Hamburg so einzigartig, vielfältig und interessant machen. Zugleich ist es aber auch Ausdruck eines ursozialdemokratischen Versprechens: Egal woher man kommt, hier in Hamburg können alle selbst über ihren Werdegang entscheiden. Diese Weltoffenheit ist Teil unseres hanseatischen Selbstverständnisses. 
 
Menschen, die aus großer Not zu uns flüchten, die Hand zu reichen, ist daher unsere Pflicht und einzig und allein ein Akt der Humanität, Nächstenliebe und Solidarität. Selbstverständlich braucht es für Zuwanderung Regeln. Doch wir haben die Wahl, wie wir diese Regeln gestalten wollen! Ich will diese typisch hanseatisch gestalten: Weltoffen, sozial und pluralistisch. 
Dazu zählt auch, dass wir die Menschen, die hierbleiben, in unsere Gesellschaft integrieren. Dabei ist Integration das Ergebnis eines beidseitigen Prozesses, an dem wir alle beteiligt sind. Dieser Prozess funktioniert nur, wenn wir Vielfalt nicht nur akzeptieren, sondern aktiv fördern. Daher brauchen wir nicht nur Jobs für die Familienväter, wie es in der Gastarbeitergeneration ablief, sondern Angebote für die gesamte Familie. Als Kommunalpolitiker durfte ich bereits an der Konzeption vieler Erst- und Folgeunterkünfte mitwirken: Zusammen haben wir damals Programme für die Arbeit mit Jugendlichen und Familien mitentwickelt.  
Doch das Gelingen dieser Aufgabe ist auch abhängig vom gesellschaftlichen Klima. Wir alle spüren, wie sich dieses Klima in den letzten Jahren verändert hat: Immer häufiger erleben wir offenen Rassismus, Hetze und Fremdenfeindlichkeit. Diese Attacken greifen nicht nur die Opfer an, sondern treffen uns alle. Daher ist unsere Pflicht, dass wir uns dem Entgegenstellen - in den Parlamenten, auf der Straße und im Netz. Einen Beitrag dazu soll eine eigene Abteilung der Innenbehörde leisten, die konsequent Straftaten im Netz verfolgt. Unsere offene Gesellschaft ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein kostbares Gut, das täglich verteidigt werden muss

Digitalisierung gestalten Wissenschaft fördern

Immer wieder diskutieren wir über Digitalisierung. Und das zurecht: In der Digitalisierung steckt das Potential, unser gesamtes Zusammenleben umzukrempeln. 

Eine verständliche und einfache Verwaltung, Telemedizin und ein flüssigerer Verkehr durch smarte Ampeln und digitale Parkanzeigen sind nur einige Anwendungsbereiche. Um die Digitalisierung für alle erfahrbar zu machen, schaffen wir nach dem Vorbild Finnlands ein „Haus der Digitalen Welt“. Sowohl junge Digitalaffine als auch Ältere, die gerne mehr Lernen wollen - dort sollen alle Menschen zusammen entdecken können, wie die Digitalisierung unser Leben verändern wird. 

Wissenschaft und Innovation sind die Grundpfeiler dieses Wandels. Deshalb wollen wir diese Bereiche fördern. Dies schaffen wir, indem wir beispielweise das DESY ausbauen, „Hammerbrooklyn“ erweitern und mit der „Science-City Bahrenfeld“ einen ganz neuen Stadtteil als einzigartigen Wissenschaftsstandort errichten. 

Damit Hamburg dieses Potential ausschöpfen kann, müssen wir aber auch die Rahmenbedingungen schaffen, dass die Wirtschaft die wissenschaftlichen Erkenntnisse nutzen kann. Indem wir bis 2025 hamburgweit Glasfaser verlegen und Start-Ups, Digitalunternehmen sowie die Kreativwirtschaft noch mehr in unsere Innovationsförderung einbeziehen, wollen wir hier die optimalen Rahmenbedingungen für die Industrien der Zukunft und junge Gründerinnen und Gründer schaffen. Insbesondere letztere wollen wir mit einer gezielten Beratung bei Gründung und Finanzierung langfristig an Hamburg binden.